Köln-Besuch von Abt Ryobun Kono und seiner Ehefrau Emiko
Am 17. Oktober 2003 erfolgte auf dem Kölner Friedhof Melaten in einer buddhistisch-christlichen Zeremonie die feierliche Beisetzung des Abtes Seiko Kono (1906-2001) in einem Ehrengrab, wo seitdem ein Teil seiner Asche ruht. Abt Seiko Kono war seit 1940 Abt des Daianji-Tempels in Nara und gründete 1948 die Japanisch-Deutsche Gesellschaft Nara. Als großer Freund Deutschlands und der Stadt Köln verlieh ihm der Bundespräsident 1962 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und 1986 das Große Bundesverdienstkreuz. Die Stadt Köln verdankt Abt Seiko Kono seine persönliche Sammlung buddhistischer Kalligraphien, die er nach der Ausstellung “Worte des Buddha – Kalligraphien japanischer Priester der Gegenwart“ im Museum für Ostasiatische Kunst unter der Leitung von Professor Roger Goepper 1982 der Stadt schenkte. Bei dem gemeinsamen Besuch des Ehrengrabes auf dem Friedhof Melaten am Nachmittag durften wir eine würdevolle buddhistische Zeremonie des Abtes Ryobun Kono erleben und dem Abt Seiko Kono gedenken. Abt Ryobun Kono ist der Nachfolger von Abt Seiko Kono im Daianji-Tempel in Nara und Präsident der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Nara. Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen mit den Teilnehmern Erinnerungen an vergangene gemeinsame Tage und Erlebnisse ausgetauscht. Den Abend verbrachten wir bei Familie Krieger mit einer Grillparty im Garten. Mit Abt Ryobun Kono und seiner Ehefrau […]