Vergangene Veranstaltungen

World Expos – Kristallisationspunkte ihrer Zeit

Japanisches Kulturinstitut Köln Universitätsstr. 98, Köln

Vortrag von Dr. Thomas Schriefers, Architekt, Kurator, Zeichner und Dr. Cordula Fink, Dramaturgin, Kuratorin Wenn der Architekt Le Corbusier in seinen Feststellungen einst forderte, Weltstädte als „Rangierbahnhöfe der Ideen“ anzulegen, dachte er wohl nicht an Weltausstellungen, traf damit aber deren Kern. Diese internationalen Großveranstaltungen fordern ihre oft viele Millionen zählende Besucherschaft zum Erleben der Vielheit in der Einheit, zum Vergleich im kontextualisierten Vortrag und zur Reflexion des Erfahrenen auf, indem sie einen stetigen Perspektivwechsel initiieren. In ihrem gemeinsamen Vortrag ordnen Thomas Schriefers und ­Cordula Fink die Japanischen Weltausstellungen (Osaka 1970, ­Okinawa 1975/76, Tsukuba 1985, Aichi 2005, Osaka 2025) in die Chrono­logie der World Expos ein. Sie reflektieren deren Schwer­punkte und kommentieren die diesjährige Schau. Stichworte wie politische und gesellschaftliche Relevanz, Vision, ­Kommunikation und Nachhaltigkeit werden ebenso aufgegriffen wie die Frage, welche Bedeutung Expos für die Vorstellung neuer Ideen hatten und auch heute noch haben. Anhand ausgewählter Beispiele wird gezeigt, welche Synergieeffekte die Anwesenheit der Welt an einem einzigen Ort erzielt und warum die Zivilgesellschaft hier die seltene Chance wahrnimmt, eine fried­liche Begegnung mit anderen oft weit entfernt lebenden Menschen, ihrer Kultur und Wirtschaft als Reichtum und großen Gewinn zu ­erleben. Bitte beachten Sie auch die Ausstellung Resonanzen im Jahr der […]

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Köln-Besuch von Abt Ryobun Kono und seiner Ehefrau Emiko

Am 17. Oktober 2003 erfolgte auf dem Kölner Friedhof Melaten in einer buddhistisch-christlichen Zeremonie die feierliche Beisetzung des Abtes Seiko Kono (1906-2001) in einem Ehrengrab, wo seitdem ein Teil seiner Asche ruht. Abt Seiko Kono war seit 1940 Abt des Daianji-Tempels in Nara und gründete 1948 die Japanisch-Deutsche Gesellschaft Nara. Als großer Freund Deutschlands und der Stadt Köln verlieh ihm der Bundespräsident 1962 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse und 1986 das Große Bundesverdienstkreuz. Die Stadt Köln verdankt Abt Seiko Kono seine persönliche Sammlung buddhistischer Kalligraphien, die er nach der Ausstellung “Worte des Buddha – Kalligraphien japanischer Priester der Gegenwart“ im Museum für Ostasiatische Kunst unter der Leitung von Professor Roger Goepper 1982 der Stadt schenkte. Bei dem gemeinsamen Besuch des Ehrengrabes auf dem Friedhof Melaten am Nachmittag durften wir eine würdevolle buddhistische Zeremonie des Abtes Ryobun Kono erleben und dem Abt Seiko Kono gedenken. Abt Ryobun Kono ist der Nachfolger von Abt Seiko Kono im Daianji-Tempel in Nara und Präsident der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Nara. Anschließend wurden bei Kaffee und Kuchen mit den Teilnehmern Erinnerungen an vergangene gemeinsame Tage und Erlebnisse ausgetauscht. Den Abend verbrachten wir bei Familie Krieger mit einer Grillparty im Garten. Mit Abt Ryobun Kono und seiner Ehefrau […]